Um den leicht erhöhten Anteil zu erreichen wird gleichzeitig der Anteil an US-amerikanischen und europäischen Corporates reduziert. Für diesen Wechsel spricht die aktuell um etwa 2% höhere Rendite dänischer Pfandbriefe auf Grund der besonderen Kündigungsklausel, die dänische Pfandbriefe enthalten – bei ähnlich geringem Ausfallrisiko.
„In Zeiten extrem niedriger Renditen suchen wir für unser Portfolio bewusst nach Alternativen zu den klassischen sicheren Häfen. Auch wenn für spezielle Assetklassen, wie in diesem Fall, noch keine ETFs zur Verfügung stehen“, begründet Hauke Hess, Geschäftsführer von Veritas Investment das Investment in dänische Pfandbriefe.
Internationale Vergleichbarkeit rückt in den Mittelpunkt
Bereits im September 2016 hat das Fondsmanagement ein Smart-Beta ETF basierend auf US-amerikanischen Aktien in den ETF-PORTFOLIO GLOBAL (DE000A0MKQK7) aufgenommen und damit gute Erfahrungen gemacht. Diese Präferenz für geschickte und gleichzeitig streng regelbasierte Aktienselektionen hat nun auch in den globalen Aktienanteil des Veri ETF-Allocation Defensive Einzug gefunden.
Da bisher kein entsprechender global investierender ETF zur Verfügung steht, der den strengen Ansprüchen von Veritas Investment entspricht, hat sich das Fondsmanagement dazu entschieden, diesen Aspekt des weltweit diversifizierten Veri ETF-Allocation Defensive durch einen CROCI-Fonds (LU1239760538) abzubilden. Mit diesem Fonds fließen weltweite Aktien in das Portfolio des Veri ETF-Allocation Defensive ein, die aufgrund ihres relativ günstigen Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) ausgewählt werden und gleichzeitig über eine überdurchschnittliche Dividendenrendite verfügen.
„Das Besondere an den CROCI-Fonds ist die Verwendung einer speziellen Methodik, die eine Vergleichbarkeit bei der Feststellung von Unternehmensgewinnen ermöglicht. Üblicherweise sind diese aufgrund unterschiedlicher Bilanzierungsstandards nicht vergleichbar und führen in simplen KGV-Aktienranglisten zu ungewollten Klumpenrisiken bei der Länderallokation. Nicht so bei den CROCI-Fonds“, beschreibt Hess kurz die Vorteile.
Für den Fonds spricht weiterhin, dass die Aktienquote dynamisch anhand der Börsenampel-Signale taktisch abgesichert wird. Dieses Signal wird ebenfalls im Börsenampel Fonds Global von Veritas Investment angewendet
Rohstoffquote leicht erhöht Die bisherige Rohstoffquote wurde leicht von bisher 2,5 Prozent auf 3 Prozent erhöht.
„Analysen mit unserem Risikomanagementsystem Risk@Work, dass seit Jahren erfolgreich in diesem Fonds angewendet wird, haben bestätigt, dass dieser leichte Anstieg das Risikopotential nicht erhöhen sollte“, so Hess weiter.
Der Veri ETF-Allocation Defensive ist der Risikoärmste der Veritas ETF-Fonds. Der Fokus liegt auf dem Erzielen von Zinserträgen durch die primäre Anlage in Renten-ETFs. Das umfasst Unternehmens-, Staats- und Hochzinsanleihen aus den Industrie- und Schwellenländern, die durch einen entsprechenden Index abgebildet werden. Insgesamt kann dies bis zu 70 Prozent der ETF-Allokation ausmachen. Mit Derivaten kann die Investitionsquote bei guter Fondsentwicklung auf insgesamt bis zu 120 Prozent und damit unter anderem die Aktienquote auf zeitweise bis zu 30 Prozent gesteigert werden. Mit der Asset Allokation wird eine breite Diversifikation über verschiedene Anlagesegmente, Regionen und unterschiedliche ETF-Anbieter angestrebt.
Der Veri ETF-Allocation Defensive wird nach dem bewährten Risk@Work-Ansatz verwaltet. Dieser ist in der Lage, Verlustszenarien zu simulieren, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 Million nicht überschritten werden sollen. Der Fonds arbeitet dabei nicht nur mit einer festen Wertuntergrenze – sondern war auch in der Vergangenheit regelmäßig in der Lage, dieses Sicherheitsnetz aufgrund seiner erzielten Performance höher zu hängen und so die erzielten Gewinne ebenfalls mit der genannten Wahrscheinlichkeit abzusichern. (VI)