Börsen in den USA und China sowie Ölpreis stützen DAX.
Börsenausblick der Südwestbank AG für die 9. KW 2016
In der aktuellen Handelswoche verläuft der DAX seitwärts in einem Korridor zwischen 9.130 und 9.580 Punkten.
Börsenausblick der Südwestbank AG für die 9. KW 2016
In der aktuellen Handelswoche verläuft der DAX seitwärts in einem Korridor zwischen 9.130 und 9.580 Punkten.
Es war ein denkbar schlechter Start ins neue Jahr für Aktien aus den Emerging Markets.
Wenn man als Anleger jedoch die langfristigen Trends im Auge behält, kann man unserer Ansicht nach mit angemessener Zuversicht weiterhin in dieser Assetklasse investiert bleiben.
Nach einem schwierigen Start ins Börsenjahr herrscht an den Kapitalmärkten große Verunsicherung.
„Die Aussichten haben sich eingetrübt“, sagt Jens Wilhelm, im Vorstand von Union Investment zuständig für Portfoliomanagement und Immobilien, mit Blick auf den Jahresstart.
Die Investmentstrategen von AXA Investment Managers senken ihre Prognose für das Weltwirtschafts-wachstum in diesem Jahr von 3,1 auf 2,7 Prozent
Zum Vergleich: Der IWF hat seine Prognose zwar gesenkt, erwartet aber immer noch 3,4 Prozent.
Fachleute erwarten höhere Kosten und Preise sowie Wachstumsknick
Die dauerhafte Wiedereinführung innereuropäischer Grenzkontrollen würde allein für Deutschland bis 2025 Wachstumsverluste von mindestens 77 Mrd. Euro aufsummieren. Unter pessimistischeren Annahmen könnten sich diese Verluste sogar zu rund 235 Mrd. Euro aufaddieren. Für die EU ist mit Verlusten von 470 Mrd. Euro zu rechnen und auch außerhalb Europas hätte ein Ende von Schengen negative ökonomische Effekte, wie eine Prognos-Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung ergeben hat.
„Am Ende zahlen alle drauf“
Die Experten gehen bei der Wiedereinführung von Grenzkontrollen auch von Kosten- und Preissteigerungen aus, die sich negativ auf das Wirtschaftswachstum in Europa auswirken. Schon in einem optimistischen Szenario mit einem moderaten Anstieg der Preise für aus dem europäischen Ausland importierte Güter um lediglich ein Prozent, wären die damit verbundenen Wachstumseinbußen erheblich.
„Wenn die Schlagbäume innerhalb Europas wieder runtergehen, gerät das ohnehin schwache Wachstum in Europa noch stärker unter Druck. Am Ende zahlen alle Menschen die Rechnung“, unterstreicht Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung. Ausgangspunkt für die aktuellen Berechnungen sind die Zeitverluste, die sich aus den Personenkontrollen an den Grenzen innerhalb Europas ergäben.
Wettbewerbsfähigkeit sinkt
Längeres Warten bedeutet höhere Personalkosten. Zudem müssen die Lagerbestände erhöht werden, weil Just-in-time-Lieferungen nicht mehr garantiert werden können. Aus beiden Entwicklungen resultieren steigende Produktionskosten, die zu einem Preisanstieg führen. Höhere Preise reduzieren die Konsumnachfrage und verringern die internationale Wettbewerbsfähigkeit, also auch die Exporte. Die nachlassende Güternachfrage führt somit zu sinkenden Investitionen. Unternehmen passen sich an die nachlassenden Absatzchancen an und schränken ihre Produktion ein. Damit lässt das Wirtschaftswachstum nach.
Wegen der zunehmenden internationalen Verflechtungen wären auch Länder außerhalb Europas von diesen wachstumsdämpfenden Effekten betroffen. Im Fall einer einprozentigen Erhöhung der Importpreise würden sich die Wachstumsverluste zwischen 2016 und 2025 in den USA und China auf 91 beziehungsweise 95 Mrd. Euro aufsummieren. Bei einem Anstieg der Importpreise um drei Prozent lägen die kumulierten Wachstumseinbußen in beiden Ländern bei circa 280 Mrd. Euro.
War es das schon? Haben wir mit dem Kurssprung der letzten Woche die gruseligen ersten Wochen dieses Finanzmarktjahres wirklich hinter uns gelassen?
Immerhin hat der DAX letzte Woche um rund 8% zugelegt.
Für Janus-Stratege Bill Gross ist die Unwirksamkeit der Niedrigzinspolitik der Notenbaken erwiesen
Die großen Notenbanken unterliegen weiterhin dem Glauben, dass es einen Zinssatz gibt, der so niedrig ist, dass die dadurch ausgelösten positiven Vermögenseffekte an den Finanzmärkten früher oder später auf die reale Wirtschaft überspringen.
Deutschland hat seinen Überschuss in der Leistungsbilanz, also den Export von Ersparnissen, im Jahr 2015 weiter gesteigert
Und zwar auf den Rekordwert von 252 Milliarden Euro, nach 212 Milliarden Euro im Vorjahr. Das hat das ifo Institut berechnet.
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